Hahnenklee


Wir freuen uns, Ihnen unseren idyllischen heilklimatischen Kur- und Wanderort im schönen Oberharz vorstellen zu dürfen.

Hahnenklee-Bockswiese ist ca. 16 km von der historischen Stadt Goslar entfernt und bietet Ihnen neben dem gesunden Heilklima zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, Ruhe und Entspannung aber auch Abwechslung und Unterhaltung.

In Hahnenklee, zentral gelegen, bietet Hahnenklee Ihnen selbstverständlich verschiedenen Services um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Im Ort finden Sie eine Volksbank und eine Sparkasse. Im Kurhaus steht Ihnen eine Postfiliale zur Verfügung.  

Entdecken Sie mit all Ihren Sinnen die Schönheit der Oberharzer Wasserwirtschaft und wandeln Sie auf dem ersten Premiumwanderweg im Harz und in Niedersachsen. Besichtigen Sie die imposante Stabkirche oder erkunden Sie den „ErlebnisBocksBerg". Der Hahnenkleer Kurpark lädt zu einem schönen Spaziergang ein. Einen barrierefreien Zugang zum Kurpark finden Sie gegenüber dem Ramada Hotel sowie von der Lautenthaler Straße.

Für Abenteuerlustige bietet der in der Volkspark Arena Harz gelegene Bikepark genau das Richtige. Während im Winter Skifahrer und Snowboarder die Hänge des Bocksberges auf fünf alpinen Pisten erobern, können im Sommer BMX- und Mountainbikefahrer sieben waghalsige Strecken von leicht bis schwer entdecken.

Hahnenklee ist ein idyllischer, heilklimatischer Kur- und Wanderort mit über 4.500 Gästebetten und jährlich mehr als 100.000 Besuchern. Ein Ort, der durch seine zauberhafte und naturnahe Lage wie geschaffen ist für jede Art von Wandersport. Und ein Ort, der sowohl Ruhe und Entspannung als auch Abwechslung und Unterhaltung bietet.

Der außerhalb Goslars gelegene und von Natur umgebene Stadtteil ist ein Erholungsort, wobei das Wandern und der Wintersport eine große Bedeutung haben. 

Bekannte Wanderwege sind der Liebesbankweg und der Oberförster-Müller-Weg.

Seit 2007 gibt es einen Bike Park der mehrere Downhill-, Freeride-, North Shore- und Single-Trails rund um den Bocksberg anbietet. 

Seit 2012 gibt es eine 1250 m lange schienengeführte Sommerrodelbahn mit dem Namen BocksBergBob.

Bereits um das 12. Jahrhundert lassen sich im Harz Mönche auf der Clausthaler Hochfläche nieder, gründen Zellen und Klöster und beauftragen Bergleute mit der Suche nach Erz. Die unzureichenden technischen Möglichkeiten dieser Zeit und der Ausbruch einer verheerenden Pest sorgen im 14. Jahrhundert dafür, dass der Bergbau für etwa 150 Jahre vollständig zum Erliegen kommt

Herzog Heinrich der Jüngere übernimmt 1514 die Regierung des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel. Er treibt den Bergbau voran, dadurch entwickelt sich die Erzförderung im Harz nachhaltig. Sie wird für einige Jahrhunderte die einzig beständige Einnahmequelle der Region. Unter Heinrichs Herrschaft entstehen unter anderem die ersten Anlagen des Oberharzer Wasserregals, jener einzigartigen Wasserkraftsysteme aus Teichen, Gräben, Wasserläufen und Wasserrädern, die noch heute als eindrucksvolles Relikt aus der Blütezeit des Bergbaus (1534 – 1864) rund um Hahnenklee und im gesamten Harz zu finden sind. Als Bergarbeiterort wird Hahnenklee erstmals im Jahre 1569 erwähnt. Die "hohe Klippe", wie der Ort in seiner ursprünglichen Bedeutung heißt (Hahn = hoch, Klee = Kliff), wächst in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich.

Das Ende des Oberharzer Bergbaus kündigt sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an: Die Erzförderung liefert nur noch bescheidene Erträge, die Lebensbedingungen der Menschen verschlechtern sich. Glücklicherweise breitet sich in Deutschland zeitgleich ein Trend aus: Die "feine Gesellschaft" findet Gefallen an "Kur-Urlauben" in der näheren Umgebung. So kommen schon bald reiche Familien aus Braunschweig, Hannover, Göttingen, Magdeburg und Halberstadt nach Hahnenklee und Bockswiese, um sich dort an der heilklimatischen Bergluft zu erfrischen und um sich zu erholen. Die Bewohner Hahnenklees stellen sich schnell darauf ein. Sie richten Fremdenzimmer her, bauen Hotels und Pensionen, gründen 1882 ein Kurkomitee und führen Hahnenklee fortan als Kurort. 1882 wird als erster offizieller Kurgast Frau Henriette Wilsem aus Arnswalde begrüßt.

Hahnenklee-Bockswiese ist nach 25 Jahren "Tourismus" ein deutschlandweit bekannter und beliebter Fremdenverkehrsort. Ein Jahr später zieht der Ort bereits Besucher aus dem Ausland an. Der Grund: der Bau der Gustav-Adolf-Kirche, der einzigen nordischen Stabkirche in Norddeutschland, dem zukünftigen Wahrzeichen von Hahnenklee. Aber auch die Liebe des Berliner Komponisten Paul Lincke zu Hahnenklee-Bockswiese erweist sich als glückliche Fügung. Denn Lincke, Schöpfer der "Berliner Operette" und Urheber des "deutschen Schlagers", verbringt in Hahnenklee seinen Lebensabend und wird Namensgeber für den Paul-Lincke-Ring, einem Musikpreis, der seit 1955 an bedeutende Musiker der deutschsprachigen Unterhaltungsmusik verliehen wird. An Musiker wie Freddy Quinn, Peter Maffay, Udo Lindenberg und Max Raabe.

In unserer Heimatstube im Kurhaus finden Sie zahlreiche Ausstellungsstücke, welche die Geschichte Hahnenklees widerspiegeln.